Autogenes Training
Das Autogene Training zählt zu den bekanntesten Entspannungsverfahren. Im Autogenen Training gelingt es, durch ruhige, konzentrierte Vorstellung von Körperempfindungen, wie etwa angenehmer Schwere und Wärme einen Zustand tiefer Entspannung zu erzeugen. Es ist mit Hilfe der "Standardformeln" von Schultz recht einfach zu erlernen, muss allerdings regelmäßig geübt werden.
Zu den Standardübungen gehören die Schwereübung, die Wärmeübung, die Herzübung, die Atemübung, die Stirnkühleübung und die Sonnengeflechtübung. Als besonders effektiv hat sich das autogene Training bei der Behandlung des hohen Blutdrucks erwiesen. Mit der Schwere- und Wärmeübung lassen sich Schmerzzustände abschwächen. Auch bei Migräne und gemischten Kopfschmerzen zeigt das autogene Training positive Wirkungen.
Das autogene Training ist nicht angebracht, wenn starke physiologische Fehlregulationen, wie z.B. Herzrasen, Zittern, Ohnmachtsanfälle oder unerklärliche Schmerzzustände gegeben sind.