Psychosomatik

Psychosomatik besagt, dass Körper (griechisch "soma") und Geist (griechisch "psyche") zusammenhängen. Gedanken und Gefühle wirken sich in Sekundenbruchteilen auf den Körper aus. Bei jeder psychischen Anstrengung spannen wir beispielsweise den Kiefer oder die Nackenmuskeln an. Das verursacht langfristig Schmerzen. Die Schmerzen drücken auf die Stimmung. Wenn die inneren Anspannungen lange anhalten, dann werden die Schmerzen chronisch und verstärken belastende Gefühle.  

Körperliche Schmerzen haben also oftmals psychische Ursachen. Bei einem Viertel der erwachsenen Bevölkerung treten psychisch verursachte Erkrankungen des Körpers auf, sogenannte psychosomatische Krankheiten.  

Typische psychosomatische Krankheiten sind z. B.  Rückenschmerzen, Ängste und Paniksyndrome, Essstörungen, funktionelle Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, Spannungskopfschmerz, somatoforme Erkrankungen oder sexuelle Funktionsstörungen.  

Die verhaltenstherapeutische Psychosomatik hat für diese und weitere Krankheitsbilder praktische Behandlungsmodelle entwickelt. Wir berücksichtigen sowohl die körperliche Seite (mit Hypnose, Biofeedback, Bewegung, Entspannungsübungen) als auch die psychischen Elemente. Besonders wichtig ist uns der Zugang zu den Gefühlen.